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  • Sonja

Die 6 häufigsten Fehler beim TOEFL


1. Den TOEFL unterschätzen oder überschätzen

Tatsächlich sind beide Formen möglich. Hauptsächlich sind es eine Vielzahl von Abiturienten, die sogar im Hauptfach Englisch studieren, aber auch viele andere denken oftmals, der TOEFL wäre ein „piece of cake“, um es mal ganz idiomatisch auszudrücken, also ein Kinderspiel. Sie gehen dann unvorbereitet in den Test und erleben eine mehr oder minder große Bruchlandung. Das ist sehr schade, denn wer bereits sehr gute Englischkenntnisse hat, könnte mit einer soliden Vorbereitung das absolute Maximum beim TOEFL herausholen und dabei richtig glänzen.

Aber ich habe auch bei meiner langjährigen Erfahrung mit Vorbereitungskursen bei der Sprachschule Augsburg die andere Seite erlebt, dass manche den TOEFL total überschätzen und oft auch von anderen eingeschüchtert werden, und gesagt bekommen, dass man erst monatelang Unterricht nehmen muss. Auch mit einem Realschulabschluss oder Fachabitur mit anschließendem Bachelorstudium würden die Englischkenntnisse noch lange nicht genügen und es deshalb erst gar nicht versuchen sollte. Wer das behauptet, dem sei gesagt, dass er wohl den TOEFL Test nicht kennt, denn es ist sehr wohl möglich, mit einer guten Vorbereitung das gewünschte Ergebnis im Test zu erzielen.


2. Das Testformat nicht kennen

Ein sehr großer Fehler beim TOEFL Test ist es, wenn man das Testformat gar nicht kennt oder nur vage und überdies meint, es komme einzig und allein auf die Englischkenntnisse per se an. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es durchaus schon vorgekommen ist, dass ein Student der vielleicht weniger Jahre Schulenglisch hatte, dafür aber exakt den Ablauf des Tests studiert und verinnerlicht hat besser abgeschnitten hat, als der Anglistik Student, der keinen Plan vom TOEFL Test hatte.


3. Keine Strategie haben

Typischer Fehler Nr. 3 ist das Fehlen einer Strategie. Die Bearbeitungszeit bei jedem einzelnen Part des TOEFL Test ist knapp bemessen. Das heißt, man kann sich nicht erlauben Zeit zu verschwenden. Eine klare Strategie besonders beim ersten Part, dem Reading Part ist besonders ratsam. Aber auch für alle anderen Parts braucht man unbedingt eine individuelle Herangehensweise, um das Optimum herauszuholen. Selbstverständlich besprechen wir in unseren Vorbereitungskursen bei der Sprachschule Augsburg für jeden Teilnehmer die beste Strategie.

4. Versäumnis, die Konzentration beim Listening Part zu trainieren

Wenn man die einzelnen Teile des Listening Parts durchgeht, es gut klappt, kann es leicht zu der Entscheidung kommen, schnell das Training für diesen Part abzuhaken, und sich stattdessen mit einem anderen Part zu beschäftigen. Die Gefahr bei diesem Part liegt in der Gesamtlänge. Das bedeutet, es ist ein großer Unterschied, ob ich mich nur 10 Minuten konzentrieren muss oder ob ich 40 bis 60 Minuten konzentriert vielen verschiedenen Gesprächen und Vorlesungen zuhören und alle wichtigen Details notieren muss. Manche Studenten schweifen nach dem dritten oder vierten Listening Part immer häufiger mit den Gedanken ab und verlieren in diesem Moment wichtige Informationen. Beim Listening Part gibt es absolut keinen Moment in dem es erlaubt wäre, in Gedanken kurz abzuschweifen, denn nahezu jede Information kann die Antwort für die nächste Frage beinhalten.

5. Unvorbereitet für den Speaking Part

Manch einer dachte schon, nach einem Jahr Auslandsaufenthalt seien die Speaking Skills auf jeden Fall ausreichend und somit ein Kinderspiel für den TOEFL. Allerdings geht es bei diesem Part nicht darum, einen gepflegten Small Talk zu führen, zu dem man endlos Zeit hat. Auch Slang und umgangssprachliche Formulierungen sind hier nicht gefragt. Der TOEFL testet beim Speaking Part, ob du in einem akademischen Umfeld Inhalte, die du gelesen und gehört hast auch in eigenen Worten wiedergeben kannst; das ganze in nur kurzen 45- bzw. 60 Sekunden. Da heißt ohne große Umschweife, sofort auf den Punkt zu kommen. Hier kann man es sich nicht leisten den Faden zu verlieren. Wir trainieren den Speaking Part bei der Sprachschule Augsburg und entwickeln zusammen Vorlagen, die bei der Beantwortung helfen.


6. Beim Writing Part übertrieben akademisch schreiben

Das ist der letzte, leider auch ein häufig gemachter Fehler. Was beim Speaking Part vielleicht unterschätzt wird, wird beim Writing Part maßlos übertrieben. Was meine ich damit? Viele Studenten denken, da es schließlich ein Test für akademisches Englisch ist, muss mein Schreibstil dem akademischen Anspruch genügen und verkünsteln sich im wahrsten Sinne des Wortes in ihren Formulierungen. Sie verwenden Vokabular und Strukturen, die sie in Fachwörterbücher nachschlagen, die selbst Native Speaker nicht verwenden würden. Es entsteht schnell der Eindruck, dass mit Druck versucht wurde, besonders wortgewandt zu klingen. Leider wird aber dadurch genau das Gegenteil erreicht, denn der Essay steckt voller Floskeln und unverständlichen Formulierungen. Ja, es ist richtig, der TOEFL testet deine schriftlichen Kenntnisse für ein akademisches Setting, doch es soll natürlich sein und demjenigen Freude bereiten, der den Essay lesen, am Ende verstehen und bewerten muss.


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